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Uwe Schulz 

Meine Biografie

Das Interesse für Politik bildete sich bei mir schon sehr früh aus. Waren es seinerzeit noch die in meiner Kindheit und Jugendzeit live übertragenen Sitzungen aus dem Bundestag in Bonn, die ich oft mit großem Interesse verfolgte, so wurde die „Wende“ der frühen achtziger Jahre für mich Grund, der CDU beizutreten. Danach auch der Jungen Union.

Ich wurde schnell aktiv in der CDU, war im Vorstand sowohl der CDU als auch der JU Pohlheim und wurde Ende der 80er Jahre Mitglied des Stadtparlamentes Pohlheim. Meine erste berufliche Tätigkeit forderte mich zeitlich sehr stark und war mit ständigen Auslandsaufenthalten verbunden, so dass es mir nicht mehr möglich war, mein „Hobby“ mit der gebotenen Kraft auszuüben. Mitte der 90er Jahre trat ich aus der CDU aus, blieb aber bis 2013 Wähler dieser Partei und konnte mir nicht vorstellen, jemals wieder politisch aktiv zu werden. Das änderte sich schlagartig, als ich im Jahre 2013 wahrnahm, wie stark sich unser Deutschland unter der CDU zu verändern begann.

Wegen der sich schon damals abzeichnenden Schieflage der Merkel‘schen Asylpolitik führte ich zwei Telefonate mit dem Gießener CDU-Chef Dr. Helge Braun, Staatsminister im Kanzleramt. Und diese Gespräche machten mir deutlich: Die Merkel-CDU ist nicht mehr „meine“ CDU. Dr. Braun zeigte keinerlei Verständnis für die Ängste eines aktiv mitdenkenden Bürgers, sah in der sich abzeichnenden "Migrationskrise" kein Problem und argumentierte mehrmals mit der Phrase: "Aber Herr Schulz, wir sind doch ein reiches Land".

Etwa zeitgleich nahm ich im Sommer 2013 in der Gießener Fußgängerzone einen Stand der damals neuen Partei "AfD" wahr. Ich führte mit den netten Herren am Stand gute Gespräche und erlebte dabei "live und in Farbe", wie dieser AfD-Infostand durch einen linken Randalier überfallen wurde.

Am gleichen Samstag des Jahres 2013 stellte ich einen Antrag auf Mitgliedschaft in der AfD. Im Herbst 2014 übernahm ich den Kreisvorsitz und brachte mich auch immer stärker in die AfD-Hessen ein. Seit 2017 bin ich Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion.

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Meine Berufserfahrung

1988-1996:

Management-Trainee bei weltweit agierendem amerikanischem Dienstleistungskonzern

  • Erste Führungsaufgaben in Deutschland

  • Erste Projekterfahrungen in USA (New York und Los Angeles) sowie Großbritannien

 

1996-1998:

 

Leiter Kundenservice, Auftragsmanagement, Risikoprüfung und Inkasso bei schwedischem Handelskonzern (Global Player, weltweiter Marktführer)

 

Seit 1998:

 

Leitender Angestellter bei deutschem DAX-Konzern

  • Hauptabteilungsleiter -> Direktor -> Vice President

  • Weitreichende Führungsverantwortung national und international (Osteuropa / Südeuropa)

  • Aufbau, Leitung und Betrieb großer Niederlassungen

  • Umsatzverantwortung bis ca. 250 Mio Euro

  • Kostenverantwortung > 50 Mio. Euro

  • Verantwortetes Kundenkontakt-Volumen bis zu 600 Mio. Kontakte / Jahr

Meine politische Erfahrung

  • 1982- ca. 1995 Mitglied der CDU und JU: Vorstandsmitglied CDU und JU sowie Mitglied des Stadtparlamentes Pohlheim.

  • 2013 Eintritt in die AfD

  • seit 2014 Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Gießen,

  • seit 2016 Mitglied des Kreistags des Landkreises Gießen.

  • seit 2017 Mitglied des Bundeskonvents der AfD

  • seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Mein Werdegang

bis 1982

Geboren 1961 in Gießen, aufgewachsen in Pohlheim

Abitur 1981 in Gießen

Wehrdienst in Wetzlar

1982-1988

Jurastudium in Gießen

1988-1996

Management Trainee, Leitung Kundenbetreuung, Projektleiter International Sales & Marketing in New York und Los Angeles bei AVIS Autovermietung Deutschland GmbH & AVIS Inc. Worldheadquarters NY, USA

1996-1998

Leiter Kundenservice, Auftragsbearbeitung, Mahnwesen bei IKEA / IKANO Wiesbaden

1998-2017

Leitender Angestellter bei der Deutschen Telekom AG: Hauptabteilungsleiter, Leiter mehrerer Niederlassungen/Standorte, Operations Officer. Zuletzt Leiter / Vice President Kundenservice Europa für 12 europäische Länder.

Budget-/ Umsatzverantwortung in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe.

seit 2017

Mitglied des Deutschen Bundestages

Stv. Obmann im Arbeitskreis Digitale Agenda

Mitglied im Arbeitskreis Verkehr und digitale Infrastruktur

Vorsitzender der Paralmentariergruppe Bulgarien, Moldawien, Rumänien

Stv. Obmann in der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt"

Gründer / Organisator der "Konferenz Freier Medien"

 

Der "gläserne MdB" Uwe Schulz


Hier finden Sie die Basisdaten meiner Bezüge als Mitglied des Bundestages.

 

Eine vollständige und detaillierte Auflistung aller Zuwendungen die ich als MdB erhalte finden Sie hier: https://www.bundestag.de/abgeordnete/mdb_diaeten

Meine Bezüge als Bundestagsabgeordneter

 

Vorbemerkung:

In meinem Arbeitsverhältnis bei der Deutschen Telekom AG als Leitender Angestellter bin ich für die Ausübung meines Bundestagsmandates beurlaubt (natürlich ohne jegliche Bezüge und Leistungen). Beurlaubungen zur Wahrnehmung von (Bundestags-) Mandaten sind grund-gesetzlich abgesichert und konzerneinheitlich geregelt. Eine Rückkehr in das Beschäftigungsverhältnis mit Statuserhalt ist somit „jederzeit“ möglich. 

 

Ich erlaube mir ausdrücklich den Hinweis darauf, dass mein bisheriges Gehaltspaket bei der Dt. Telekom AG inklusive aller monetären Leistungen (Boni, Pensionsrücklagen, komplett kostenfreies Fahrzeug der oberen Mittelklasse etc.) meine heutigen Nettoeinnahmen als Bundestagsabgeordneter deutlich überschritten hat! Das Bundestagsmandat ist für mich also kein Geschäftsmodell. 

Das „Gehalt“ eines Bundestagsabgeordneten: Diäten ab 01.07.2021: 10.012,89 € / Monat (voll zu versteuern, kein 13. Monatsgehalt).

Kostenpauschale ab 01.07.2019: 4.418,09 € / Monat. Diese steuerfreie Aufwandspauschale soll mandatsbezogen verwendet werden. Ein Nachweis über die Verwendung dieses Betrags ist nicht vorgesehen. Die steuerfreie Pauschale wird z.B. verwendet, um die Miete für das Wahlkreisbüro, Park – und Fahrtkosten, Anschaffung diverser Materialien für Werbung und Wahlkreisarbeit etc. zu zahlen.

Bundestagsabgeordnete erhalten kein(!) Sitzungs- oder Tagesgeld. Im Gegenteil: Verpassen wir Abstimmungen oder Sitzungstage (auch bei Krankheit), werden bis zu100 € pro Fehltag abgezogen.

 

Amtsausstattung als Bundestagsabgeordneter

 

Büro und technische Ausstattung

  • 3 Büroräume in Berlin

  • Diverse PC und Laptops für das Büro in Berlin und das Wahlkreisbüro

  • Möbel und weitere Ausstattung für das Berliner Büro werden vom Deutschen Bundestag gestellt. In sehr engen Grenzen gibt es Zuschüsse für das Mobiliar im Wahlkreisbüro.

 

Mitarbeiter

  • Einem Bundestagsabgeordneten stehen 22.795 € im Monat für die Beschäftigung von Mitarbeitern in Berlin und im Wahlkreis zur Verfügung. Aus dieser Pauschale beschäftige ich:

  • zwei Mitarbeiter im Berliner Büro in Vollzeit, einen in Teilzeit

  • eine Wahlkreismitarbeiterin in Gießen in Teilzeit

  • bspw. bei Projektbedarf weitere Mitarbeiter im Wahlkreis

  • Das Personalbudget wird von der Bundestagsverwaltung verwaltet und nicht an den Abgeordneten ausgezahlt. Für die Staffelung der Gehälter gibt es strenge festgelegte Regeln. Die definierten Gehaltsgruppen berücksichtigen die schulischen Qualifikationen der Mitarbeiter. Nicht verbrauchte Personalmittel verfallen am Jahresende.

 

Dienstreisen

  • Wie der Arbeitgeber einem Angestellten Kosten für Dienstreisen erstattet, so stellt mir auch der Deutsche Bundestag bestimmte Leistungen bei Dienstreisen bereit:

  • Nutzung des Bundestags-Fahrdienstes in Berlin

  • Netzkarte Deutsche Bahn (1. Klasse)

  • Flüge im Rahmen der Abgeordnetentätigkeit (nur innerdeutsch)

  • Weitere mandatsbezogene Fahrtkosten innerhalb des Wahlkreises und zu anderen Veranstaltungen müssen von der Kostenpauschale beglichen werden. Der Steuerzahler kommt nicht für meine Auto- und Benzinkosten auf.

 

Bürokostenpauschale

  • 12.000 € im Jahr für Büromaterial, Software, technische Ausstattung, Handy, Internet, Briefpapier, etc. werden bis zu dieser Höhe gegen Einzelnachweise vom Bundestag nach entsprechender Einzelfallprüfung bezahlt. Zusätzliche Ausgaben müssen selbst getragen werden.

 

Altersbezüge

  • Für jedes Jahr der Bundestagsmitgliedschaft je 2,5% der Abgeordneten - Entschädigung

 

Bundestagswahlkreis Gießen

Ich bin im Wahlkreis 173 Gießen/ Pohlheim zu Hause. Bei der Bundestagswahl 2017 zog ich als Direktkandidat in Giessen/Alsfeld in den 19. Deutschen Bundestag ein.

Gießen ist im gleichnamigen Landkreis mit ca. 84.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Hessens, sie ist Universitätsstadt und eine der sieben Sonderstatusstädte des Landes Hessen.Ich selbst lebe seit einigen Jahren in der Gemeinde Pohlheim. Ich bin stolz darauf, unseren Kreis in Berlin vertreten zu können. Ich bin erfahrene Führungskraft, kein Berufspolitiker und möchte niemals wie ein solcher agieren. Als politisch interessierter Mensch, der seit rund 25 Jahren in Führungspositionen in der freien Wirtschaft tätig ist, kenne ich das wirkliche Leben mit seinen Höhen und Tiefen und habe eine Ahnung davon, wie Unternehmen funktionieren und wie meine Mitmenschen denken.

Ich möchte dem steigenden Realitätsverlust der politischen Kaste aktiv entgegentreten und vier Jahre lang als engagierter Bürger im Deutschen Bundestag daran arbeiten, unserem Staatswesen die Bodenhaftung zurückzugeben.

Ohne den unternehmerischen und privaten Mittelstand bewegt sich in Deutschland nichts. Aus historischen Gründen haben sich wie in keinem anderen Land der Welt starke Unternehmen "dezentral" in beinahe jeder Region Deutschlands entwickelt. Nur mit einer passenden Infrastruktur - von schnellen und belastbaren Datennetzen bis zu gut ausgebauten Straßen und Brücken, die auch nach Jahrzehnten noch Schwerlastverkehr aushalten - bewahren wir das staatstragende Grundgerüst "Mittelstand".

Unsere Steuermittel sind dort am besten aufgehoben, wo engagierte Unternehmensführer und gut ausgebildete wirkliche Fachkräfte Zuhause sind.

 

Meine politischen Kernthemen im Wahlkampf

Tierschutz

Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Wir geben vor, sie mit einem der fortschrittlichsten Tierschutzgesetze der Welt zu schützen – doch tun wir das nicht. Als zivilisierte Nation haben wir die moralische Pflicht aber auch die finanziellen Möglichkeiten, gegen Tierleid vorzugehen. Das Ermöglichen eines artgerechten Lebens ohne die Zufügung von Leid, Schmerz und Schaden muss oberstes Prinzip im Umgang mit Tieren sein. 

Strikte Einhaltung aller gesetzten Regeln zum Schutz von Tieren, keine Ausnahmen für Interessengruppen. Der Mensch, insbesondere Kinder, müssen wieder näher an Natur und Tierwelt herangeführt werden. Tierisch erzeugte Produkte dürfen nicht für Spottpreise verfügbar sein. Die Aufsicht über industrielle Tierhaltung und den Transport von Tieren muss massiv erhöht, Strafen müssen verschärft werden.

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Vieh in der Weide

Das Tierschutzgesetz wird durch Wegsehen von Politik und Ordnungsbehörden und großen Teilen der Gesellschaft umgangen. Aus religiösen und wirtschaftlichen Gründen oder schlicht durch Wegsehen wird Tierschutz unterlaufen. 

Kid Fütterung Ziegen

Als Mensch mit Bodenhaftung stehe ich mitten im Leben und beobachte die Geschehnisse in unserer Gesellschaft mit offenen Augen und Ohren. Ich erkenne, dass natürliche Lebensräume für die wilde Tierwelt immer weiter zurückgehen und dass der Mensch aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen die Natur in einer Weise zerstört, die immer mehr Arten aussterben lassen. Bei Haus- und Nutztieren lässt die Achtsamkeit der Bürger immer mehr nach, der beliebige Umgang mit Tieren als Sache ist heute intensiver zu beobachten als noch vor 10 Jahren. 

Wirtschaft: Unser Mittelstand

Dem Mittelstand wird nicht mehr der Wert zugerechnet, den er hat. Deutschland ist ein Land der „Hidden Champions“, der vielen Weltmarktführer in speziellen Sparten. Nicht erst seit der Lockdown-Problematik droht hier die Übernahme durch Großinvestoren oder der Verkauf ins Ausland.  
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Unternehmen brauchen eine starke Verkehrs- und digitale Infrastruktur. Unternehmensnachfolge muss steuerlich attraktiv gestaltet werden. Unternehmen dürfen nicht der politischen Willkür von Politik / Ämtern und zahllosen Verbänden ausgesetzt werden, die zu allen Unternehmensbereichen Regelwerke schaffen, die von den Unternehmen umzusetzen sind. Der Mittelstand benötigt einen politischen Schutz durch feindliche Übernahmen. Schlüsselindustrien dürfen nicht abgeschafft, sondern müssen weiterentwickelt werden. Energie muss bezahlbar sein.

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Vielen Unternehmen brechen Geschäftsmodelle weg, weil bisherige Schlüsselindustrien aus ideologischen Gründen abgeschafft werden. Durch die Lockdown-Einbrüche wird Eigenkapital aufgezehrt. Unternehmen ersticken in Administration und werden staatlich gegängelt. Echte Fachkräfte sind kaum zu finden, da der Hang zur Universitätsausbildung geht, nicht zum Handwerk oder Industriejob. Über Jahre wurde es durch die Politik versäumt, echte digitalpolitische Rahmen zu setzen.

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Ich war fast 30 Jahre Berufstätigkeit eng mit dem Wirtschafts- und „realen Leben“ verbunden. Mir sind die komplexen Zusammenhänge zwischen Unternehmen / Verbänden / Mitbestimmungsorganen / Politik bekannt. Ich habe die Bodenhaftung und die Einblicke, um losgelöst von politischen oder ideologiebetriebenen Vorgaben wieder nach den Grundsätzen von Ludwig Erhard solide marktwirtschaftliche Politik zu agieren. Mein Fokus liegt auf dem echten Motor unserer Wirtschaft, den Mittelstand. Funktioniert der unternehmerische Mittelstand, wirkt sich das unmittelbar auf den gesellschaftspolitischen Mittelstand, den mittelständischen Bürger aus.